Reform der Fahrschulausbildung
Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Lindau hat Fakten geschaffen. Mit der Bestätigung der Eckpunkte zur Reform der Fahrschulausbildung ist das politische Signal unmissverständlich: Der Kostendruck auf den Führerschein soll durch tiefgreifende Strukturveränderungen gemindert werden. Für unseren Berufsstand bedeutet dieses Ergebnis eine Zäsur, die wir mit Wachsamkeit und Gestaltungswillen begleiten. Klarer Kurs bei der QualitätZwar begrüßen wir grundsätzlich das Ziel, die Mobilität für junge Menschen bezahlbar und zeitgemäß zu gestalten. Doch eines ist unstrittig: Soziale Teilhabe darf niemals auf Kosten der Ausbildungsqualität oder der Verkehrssicherheit erkauft werden. Während die Politik die Digitalisierung der Theorie und die Reduzierung der Sonderfahrten bereits als zentrale Meilensteine feiert, fängt die eigentliche Detailarbeit für uns jetzt erst an. Erste Teilerfolge unserer VerbandsarbeitEs ist ein wichtiger Erfolg unserer bisherigen Interventionen auf Bundesebene, dass die VMK einen vollständigen Ersatz von Real-Fahrstunden durch Simulatoren ausdrücklich ausgeschlossen hat. Auch bei der sogenannten „Laienausbildung“ wurde der ursprüngliche Entwurf deutlich entschärft: Statt einer überhasteten Einführung wurde der Bund lediglich um eine Prüfung gebeten. Wir werden im weiteren Verfahren akribisch darauf achten, dass hier keine Modelle entstehen, welche die professionelle Ausbildung entwerten. Der weitere politische WegMit dem Beschluss der VMK ist die Richtung vorgegeben, doch die konkrete Ausgestaltung der Reform
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